Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Berlin-Ticker MdB Alois Karl, Nr. 226 vom 19.09.2014

Unternehmen als Partner der Feuerwehr geehrt

Bundestagsabgeordneter Alois Karl und der Bayer. Innenminister Dr. Joachim Herrmann mit Anton Bögl nach der Verleihung der Auszeichnung „Partner des Handwerks“ an den Neumarkter Unternehmer (v.l.). Im Hintergrund: Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière.

Gerade einmal 7 Handwerksbetriebe und -kammern in ganz Deutschland wurden vom Deutschen Feuerwehrverbandes als „Partner der Feuerwehr“ geehrt. Eines der Unternehmen und einziger bayerischer Preisträger war die Druckerei Bögl aus Neumarkt. Als einer der ersten konnte ich Anton Bögl gratulieren, als er die Auszeichnung entgegen nahm.
Es freut mich, dass mit diesem Preis sowohl vom Deutschen Feuerwehrverband als auch vom Zentralverband des Deutschen Handwerks der Unternehmer Anton Bögl ausgezeichnet wurde. Schließlich kennen und schätzen wir Anton Bögl alle als engagierten Feuerwehrler und Neumarkter Kreisbrandrat. Umso wichtiger ist, dass durch diese Auszeichnung deutlich wird: Der Unternehmer Anton Bögl macht das, was der Kreisbrandrat Anton Bögl fordert. Er führt in seinem Betrieb ganz bewusst Angehörige der Jugendfeuerwehr an das Handwerk heran. Dabei weiß er aus eigenen tausendfachen Einsätzen, dass mit dem aktiven Feuerwehrdienst von Beschäftigten auch Belastungen für den betrieblichen Ablauf verbunden sind. Dies gilt auch für die Freistellung von Mitarbeitern für die Ausbildung. Zudem unterstützt die Druckerei Bögl die Feuerwehr aktiv durch kostenlose Anfertigung von Druckerzeugnissen. Auch das trägt dazu bei, dass manche Aktionen erst möglich werden bzw. die Feuerwehr das dabei `eingesparte´ Geld in anderen Bereichen wie der Mitgliederwerbung, der Ausbildung und Ausrüstung einsetzen kann.“

Lärmschutz an Bahnstrecken


In dieser Woche hatte die Deutsche Bahn AG zum Lärmschutztag Bayern nach München eingeladen. Dabei wurde vorgestellt, wie die Deutsche Bahn AG die politische Vorgabe einer Halbierung des Schienenlärms bei den Güterzügen in Deutschland erreichen will. Bemerkenswert waren die klaren Ansagen von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt bei diesem Termin. „Wir wollen diese Halbierung des Schienenlärms. Die DB ist hier auf einen guten Weg. Das gilt jedoch nicht für alle Mitwettbewerber. Jeder muss wissen, dass wir alle Möglichkeiten nutzen werden, 2020 diejenigen Anbieter zur Einhaltung unserer Vorgaben zu zwingen. Das schließt auch gesetzgeberische Maßnahmen ein.“ Diese klaren Worte sind wichtig. Schließlich wird der Güterverkehr auf der Schiene bis 2030 um 43% steigen. Dieser zusätzliche Verkehr erfordert aber auch eine Akzeptanz der Bahnanlieger. Deshalb wollen wir 2014/2015 aus Bundesmitteln insgesamt 250 Millionen Euro für Lärmschutzmaßnahmen zur Verfügung stellen. Zum Vergleich: der Haushaltsansatz 2013 betrug 100 Mio. Euro. Dabei ist es für mich richtig, möglichst die Entstehung von unnötigen Lärm an der Quelle zu vermeiden. Deshalb ist die Umrüstung aller rd. 180.000 in Deutschland eingesetzten Güterwaggons auf die sog. Flüsterbremse bis 2020 wichtig. Allein diese Flüsterbremse führt im Vorbeifahren zu einer Lärmminderung um rd. 10 Dezibel, wie bei diesem Lärmschutztag ein Test bewiesen hat. Damit wird der Lärm eines vorbeifahrenden Güterzuges mehr als halbiert. Daher begrüße ich es ausdrücklich, dass die DB bis Ende diesen Jahres ca. 14.500 ihrer 60.000 Güterwaggons auf diese Flüsterbremse umstellen will. Für die Umrüstung auf diese Flüsterbremsen stellen wir aus Bundesmitteln erhebliche Fördergelder bereit. Zudem hat die DB zugesagt, dass die bis 2020 rd. 15.000 neuen Waggons anzuschaffenden mit diesen Bremsen ausgerüstet werden. Darüber hinaus führen wir den Ausbau des passiven Lärmschutzes fort. Aktuell werden rd. 3.800 km Bahnstrecke als besonders lärmbelastet eingestuft. Bereits 1.300 km wurden lärmsaniert. Bis Ende 2017 sollen dann 2.000 km lärmsaniert werden. Die verbleibenden Strecken werden bis 2030 lärmsaniert sein. Über das sog. Infrastrukturbeschleunigungsprogramm 3 stellt der Bund zusätzlich noch einmal 40 Millionen Euro für Lärmminderungsmaßnahmen bereit, die beispielsweise für den Einbau von Schienenstegdämpfern und Schienenstegabschirmungen abgerufen werden können.

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin
Ihr

 

 



Alois K a r l
Bundestagsabgeordneter

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