Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Berlin-Ticker MdB Alois Karl, Nr. 192 vom 22.02.2013

Für mehr Fachkräfte: Ausbildungs- und Qualifikationsoffensive in der Altenpflege

Bis zum Jahr 2030 wird die Zahl der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland voraussichtlich um 40 Prozent auf dann 3,4 Millionen zunehmen. Die Sicherung der Fachkräftebasis in der Altenpflege gehört daher zu den gesellschaftspolitisch wichtigsten Aufgaben der nächsten Jahre. Gute Pflege kann ohne eine ausreichende Zahl qualifizierter und motivierter Pflegekräfte schließlich nicht gewährleistet werden.

Mit unserem, am Donnerstag vom Deutschen Bundestag mit großer Mehrheit beschlossenen Gesetz zur Stärkung der beruflichen Aus- und Weiterbildung in der Altenpflege wollen wir deutlich mehr Menschen für eine Ausbildung zur Fachkraft in der Altenpflege gewinnen. Aufgrund der Dringlichkeit kam es in dieser Woche zur ersten, zweiten und dritten Lesung des Gesetzes. Diese gemeinsam mit den Ländern und Wohlfahrtsverbänden erarbeitete Qualifizierungsoffensive wirkt dem drohenden Fachkräftemangel in der Altenpflege entgegen. Ziel ist es, die Ausbildungszahlen in den nächsten drei Jahren um 30 Prozent zu steigern.

Die bestehenden Möglichkeiten zur Ausbildungsverkürzung werden – natürlich unter Beachtung der hohen Qualitätsan-forderungen – noch ausgebaut. Auch die Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen im Pflegebereich wird verbessert. Zentraler Gegenstand des Gesetzentwurfs ist die befristete Wiedereinführung der Vollfinanzierung von nicht verkürzbaren Weiterbildungen zur Altenpflegefachkraft durch die Bundesagentur für Arbeit und die Jobcenter. Dadurch können künftig neben dem Ausbau der Erstausbildung verstärkt auch lebens- und berufserfahrene Frauen und Männer durch eine Umschulung gewonnen werden.

Die entstehenden Kosten sind überschaubar und eine gute Investition in die Behebung des Fachkräftemangels in der Altenpflege. Bis 2015 sollen bis zu 4.000 Pflegehelferinnen und Pflegehelfer nachqualifiziert werden. Damit sichern wir die Fachkräfteversorgung im Pflegebereich konsequent und nachhaltig.


Mehr Netto vom Brutto: Reallöhne 2012 zum dritten Mal in Folge gestiegen

Den Arbeitnehmern in Deutschland bleibt mehr Netto vom Brutto: Ihre Einkommen sind auch im zurückliegenden Jahr nach Abzug der Inflation weiter gestiegen. Die preisbereinigten Bruttomonatsverdienste haben laut Statistischem Bundesamt 2012 durchschnittlich um 0,6 Prozent zugelegt. Nach einem Anstieg um 1,0 Prozent im Jahr 2011 und um 1,5 Prozent im Jahr 2010 ist dies somit die dritte Steigerung in Folge. Die Nominallöhne lagen im Jahr 2012 um 2,6 Prozent über ihrem Vorjahreswert. Im selben Zeitraum erhöhten sich die Verbraucherpreise um 2,0 Prozent. Dabei zeigte sich auch, dass die Reallöhne innerhalb des Jahres 2012 von Quartal zu Quartal stetig angestiegen sind. Und auch dieses Jahr ist mit wieder steigenden Einkommen zu rechnen.

Mit unserem Gesetz zum Abbau der Kalten Progression wollten CDU/CSU und FDP erreichen, dass bei erhöhtem Gehalt auch tatsächlich mehr Geld im Portemonnaie ankommt. Unsere Erfolge bei der Sanierung des Bundes-haushalts und beim Abbau der Neuverschuldung hätten uns ja durchaus den Spielraum eröffnet, den Bürgern inflationsbedingte Mehreinnahmen in Höhe von sechs Milliarden Euro zurückzugeben und nicht gewollte Steuererhöhungen zu vermeiden. Doch unser Vorhaben, die Kalte Progression abzubauen, wurde durch den rot-grün dominierten Bundesrat verhindert. SPD und Grüne sind durch ihre Blockade somit verantwortlich dafür, dass Lohnerhöhungen nach wie vor zu einer schleichenden Steuermehrbelastung für alle Arbeitnehmer führen!


Mit freundlichen Grüßen aus Berlin

Ihr

Alois K a r l
Bundestagsabgeordneter

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