Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Berlin-Ticker MdB Alois Karl, Nr. 181 vom 12.10.2012

Die Bildungs-Chancen in Deutschland sind so gut wie noch nie zuvor!

Bayerns Grundschüler sind spitze, vor allem im Lesen und Rechnen. Das zeigt der vor wenigen Tagen von der Kultusministerkonferenz vorgestellte Grundschul-Ländervergleich 2011. Das Ergebnis beweist ein weiteres Mal, was schon lange bekannt ist: Bayerns Schüler belegen den Spitzenplatz; Schlusslichter sind erneut die Stadt-Staaten Berlin und Bremen. Es zeigt sich einmal mehr: Bayerische Bildungspolitik ist gute Bildungspolitik!

Allerdings ist das starke Leistungsgefälle zwischen Süd- und Norddeutschland gravierend: Es darf nicht sein, dass Grundschüler aus Bayern ihren gleichaltrigen „Kollegen“ aus Berlin in Mathematik bereits über ein Schuljahr voraus sind. Es muss über die Bundesländer-Grenzen hinweg mehr Einheitlichkeit beim Lern-Niveau geben.

Seit dem Pisa-Schock vor gut zehn Jahren und dem schlechten deutschen Abschneiden im internationalen Leistungsvergleich wurde bereits vieles verbessert. Und: Noch nie wurde in Deutschland mehr Geld für Forschung und Bildung ausgegeben als heute! Allein für 2012 stieg der Etat des Bundesbildungsministeriums um fast 10 Prozent auf 12,8 Milliarden Euro. Das sind 70 Prozent mehr als noch 2005 – dem letzten Haushalt unter Rot-Grün. Wir leisten derzeit umfangreiche Sparbemühungen, um den Bundeshaushalt auszugleichen – mit nur einer Ausnahme: Der Etat der Bildungsministerin Annette Schavan steigt, und das gewaltig: Wir erhöhen die Ausgaben für Bildung und Forschung um weitere 800 Millionen Euro bzw. um 6,25 Prozent auf rund 13,7 Milliarden Euro!

Die unionsgeführte Bundesregierung greift den Hochschulen im Haushalt 2013 erneut massiv unter die Arme: Mehr als 3,8 Milliarden Euro wird die christlich-liberale Koalition für zusätzliche Studienplätze, für Studienfinanzierung und Stipendien, für den Hochschulbau und die Qualität des Studiums zur Verfügung stellen – ein neuer Rekord! Die Forschung an Hochschulen wird 2013 abermals vom Bund besser finanziert werden als jemals zuvor. Alleine die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) wird 2013 erstmals in ihrer Geschichte beim Budget die Marke von einer Milliarde Euro überschreiten.

Trotz aller noch vor uns liegender Aufgaben: Die Bildungschancen in Deutschland waren nie zuvor besser als heute! Nie zuvor hatten auch Kinder aus bildungsfernen Elternhäusern bessere Möglichkeiten, einen akademischen Abschluss zu erwerben als heute. 2011 gab es über eine halbe Million Studienanfänger, mehr als je zuvor. Fast eine Million junger Menschen erhielt BAföG – nie zuvor wurde mehr Geld für BAföG ausgegeben. Darüber hinaus erhielten 36.000 Studierende ein Stipendium – nie waren es mehr. Die Möglichkeiten sind da!

Mit Maßnahmen wie „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“, die nächstes Jahr bundeweit starten, erhalten ausgewählte Verbände und Initiativen in den nächsten fünf Jahren insgesamt bis zu 230 Millionen Euro Fördermittel. Sie bieten ab 2013 außerschulische Maßnahmen der kulturellen Bildung für benachteilige Kinder und Jugendliche. Damit kommen wir wieder einen wichtigen Schritt bei der Bekämpfung der Bildungsarmut voran.

Doch nicht nur wir Politiker sind gefragt: Rund die Hälfte der Ausbildungsunternehmen klagt über Erziehungs-defizite. Wer zulässt, dass sein Kind mehr Zeit vor dem Bildschirm als im Bett verbringt, der sollte sich nicht wundern, wenn es dem Kind an Belastbarkeit, Disziplin und Leistungsbereitschaft fehlt. Die Eltern müssen ihrer Vorbild-Rolle gerecht werden! Schulen und Lehrer leisten Beachtliches. Unsere Lehrerinnen und Lehrer verdienen daher große Anerkennung. Eines können die Schulen aber nicht: die Versäumnisse der Eltern kompensieren. Für soziale Kompetenz sind nach wie vor zuerst die Eltern zuständig!


Mit freundlichen Grüßen aus Berlin

Ihr

Alois K a r l
Bundestagsabgeordneter

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