Alois Karl Bundestagsabgeordneter für Amberg-Sulzbach-Neumarkt


Berlin-Ticker MdB Alois Karl, Nr, 337 vom 03.02.2017

Alois Karl: Schülern der Mittelschule Berching Rede und Antwort gestanden!

Es freut mich natürlich immer sehr, wenn Besuchergruppen in Berlin auch großes Interesse an meiner Arbeit zeigen. Ich habe mich deshalb gerne von einer Ganztagesklasse der Mittelschule Berching löchern lassen, die gut vorbereitet in das Gespräch mit mir gegangen ist.

Die jungen Leute aus Berching,Breitenbrunn, Dietfurt und Freystadt wollten z.B. wissen, wie meine Position für die Freigabe von Cannabis-Produkten auf Rezept ist. Opiate werden schon lange von Ärzten verordnet. Ich halte es für sinnvoll, in bestimmten Fällen auch Cannabis-Produkte zu verordnen. Aber hier ist es wichtig, ganz klare Vorgaben zu machen. Ein Grundrecht, sich auf Kosten der Krankenkassen zu zu dröhnen gibt es selbstverständlich nicht, zudem würde es die Risiken von Drogenkonsum in unverantwortlicher Art und Weise verharmlosen.

Daher ist die Entscheidung des Bundestags richtig, die Kassen zur Übernahme der Kosten in genau definierten Fällen zu verpflichten und zugleich einen Eigenanbau zu untersagen. Mit der Firma Bionorica haben wir sogar in Neumarkt einen der führenden Hersteller von legalen Cannabis-Produkten. Er achtet sehr auf zielgenaue Wirksamkeit bei möglichst geringen Wirkstoffdosen.

Leider habe ich den Eindruck, dass gerade unserem Landkreis Neumarkt die Kifferei von manchen Jugendlichen eher als lässliche Sünde gesehen wird. Sie unterschätzen, welche Suchtgefahr von Drogen ausgeht. Viele Konsumenten zerstören über ihre Drogenabhängigkeit über kurz oder lang ihre Gesundheit, ja ihr gesamtes soziales Leben. Selbst „weiche Drogen“ führen zu dauerhaften psychischen Schaden. Ich bin deshalb der gleichen Ansicht wie der Neumarkter Jugendrichter Danny Schaller, der davor warnt, die Gefahren angeblicher „leichter Drogen“ zu unterschätzen. Daher stehe ich für die konsequente Verfolgung von Drogenkriminalität.

Erstaunt waren meine Gäste zu erfahren, dass mein Wahlkreis, den ich seit 2005 betreue, 270.000 Einwohner hat. Da ich am 24. September erneut für den Bundestag kandidiere, wollten die Schüler wissen, wie meine Ziele für die nächsten Jahre aussehen. Kurz gesagt, ich will weiter daran arbeiten, die Lebensqualität im Wahlkreis zu verbessern. Dazu gehört im Landkreis Neumarkt, die Bürger von Mühlhausen von dem unerträglichen Durchgangsverkehr zu befreien. Die Arbeiten für die Umgehungsstraße beginnen in Kürze und werden 25 Millionen Euro kosten. Auf der Agenda steht auch die Ertüchtigung der Bahnstrecke von Nürnberg nach Regensburg mit dem dritten S-Bahngleis bis Neumarkt und einem zusätzlichen S-Bahn-Halt Neumarkt-Süd.

Mit meiner Arbeit will ich die positive wirtschaftliche Entwicklung unserer Heimat unterstützen. Davon profitieren schon heute die Schulabgänger. Es gibt in unserem Landkreis Neumarkt für die Schüler derzeit deutlich mehr offene Lehrstellen als Lehrstellenbewerber.

Gute Ausbildung ist die Voraussetzung dafür, dass junge Menschen sich in die Gesellschaft einbringen, sei es im Ehrenamt oder in der Kommunalpolitik. Ich habe früh erkannt: Entweder Du bestimmst mit, oder es wird über Dich bestimmt. „Es würde mich freuen, wenn ich in wenigen Jahren feststellen dürfte, dass sich auch einige von Euch kommunalpolitisch engagieren“, gab ich den jungen Leuten mit auf den Weg.

Mit freundlichen Grüßen aus Berlin und allen guten Wünschen verbleibe ich
Ihr

 

 



Alois K a r l
Bundestagsabgeordneter

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